64. Wenn du genau weißt was dir gut täte und es trotzdem nicht umsetzen kannst.

Shownotes

Du weißt genau, was dir gut täte. Und trotzdem kommst du nicht in die Umsetzung oder… deine Ressource hilft nicht wirklich Was ist da los? In dieser Folge rolle ich eine der häufigsten – und am wenigsten verstandenen – Erfahrungen im Bereich Nervensystemarbeit vollständig auf. Von den Grundlagen des autonomen Nervensystems bis zu dem Moment, wo zwischen Wissen und Handlung ein Sumpf liegt. Du lernst in dieser Episode: — Was der Dorsale Vagus mit deinem Shutdown zu tun hat und warum das die älteste Überlebensstrategie ist, die wir kennen — Was Interozeption bedeutet und warum dein Hunger- und Durstgefühl entwicklungsbedingt leiser gestellt wurde — Warum Ressourcen einen Empfänger brauchen, und was passiert, wenn sie keinen haben — Warum zwischen dem Wissen und der Umsetzung eine neurologische Unterbrechung liegt, und was das mit deiner Kindheit zu tun hat — Was Co-Regulation entwicklungsbiologisch bedeutet und warum sie der ursprüngliche Weg raus ist — zum Schluss gibt es konkrete, kleine Schritte, die dein System aus dem Shutdown heraus einladen – ohne es zu überfordern

ERWÄHNTE RESSOURCEN & LINKS 🎙 Freeze Lectures: https://izabelarauschen.de/lectures/ 🎙 Podcastfolge: Wozu Ressourcen wirklich sinnvoll sind: https://open.spotify.com/episode/6eitmbwCVtotzXTsrE0fSb?si=1f8b88c14c8d4a5f 🌿 Origins – mein Signature Programm, in dem wir gemeinsam an die Wurzel deiner Nervensystemdysregulation gehen. Kleine Gruppe, tiefe Arbeit, nachhaltige Veränderung. Wenn du das Gefühl hast, dass das dein nächster Raum ist – melde dich bei mir und wir schauen gemeinsam, ob es passt.

KONTAKT: Du möchtest tiefer in diese Arbeit einsteigen oder hast eine Frage, die in den Podcast kommen soll? 📩 hallo@izabelarauschen.de 📲 instagram.com/izabela.rauschen

DU LIEBST DIESEN PODCAST? Dann tue mir und dieser Arbeit einen Gefallen: Abonniere den Podcast, damit du keine Folge verpasst. Hinterlasse eine ⭐⭐⭐⭐⭐ Bewertung, das hilft enorm dabei, dass diese Inhalte mehr Menschen erreichen, die sie brauchen. Und teile diese Folge mit jemandem, der sich gerade nicht selbst erreichen kann. Manchmal ist das die größte Ressource, die wir jemandem schenken können.

Vielen Dank für deinen Support. Love and regulation, always. deine Iza

Transkript anzeigen

00:00:10: Vergiss alles!

00:00:11: Alles, was du bisher über Nervensystemregulation oder Persönlichkeitsentwicklung gehört hast.

00:00:18: Ich bin Isabella Rauschen, Ärztin, Nervensystemexpertin und deine Brücke zwischen dem Wissen und deiner Verkörperung – das Missing Link zwischen all der inneren Arbeit die Du hinter Dir hast und Deine gelebten Realität.

00:00:34: Dieser Podcast ist für Dich wenn Du viel gemacht, viel geheilt viel verstanden hast und es sich trotzdem so anfühlt, als wärst du noch nicht ganz in dir gelandet.

00:00:47: Und das hier ist kein weiterer typischer Coaching-Podcast!

00:00:52: Das hier is Nerbensystemarbeit jenseits von Quick Fixes um pseudosomatischen Übungen.

00:00:58: Ich begleite dich unterhalb deiner Geschichte dorthin wo Veränderung nicht gedacht sondern gespürt wird.

00:01:14: Hallo und herzlich willkommen zu der heutigen Podcast-Folge.

00:01:19: Und ich freue mich so sehr, dass du heute hier bist weil ich ein richtig wichtiges Thema mitbringe.

00:01:27: Und zwar wurde diese Podcastfolge inspiriert durch eine Frage, die ich in meiner Continuum Membership gestellt bekommen habe.

00:01:37: Und als ich sie gelesen hab, habe ich gedacht Mensch das muss unbedingt in diese Welt hinaus weil ich bin ziemlich sicher du kennst es auch.

00:01:46: und zwar geht es über folgendes Warum können wir uns nicht selber helfen, wenn es uns schlecht geht.

00:01:56: Obwohl wir genau wissen was uns gut hätte und das kennst du vielleicht.

00:02:02: ja dieses Ich weiß mir würde frische Luftgut tun aber ich schaffe es nicht die Tür aufzumachen Und wirklich in den Wald zu gehen oder eine runde ums Viertel oder ich weiß ich müsste jetzt Was essen.

00:02:17: Ja und irgendwie schaffe ich nicht mich zu versorgen Und aber auch eine Variation davon von, ja jetzt mache ich das.

00:02:28: Aber irgendwie merke ich besser geht es mir trotzdem nicht.

00:02:32: Also manchmal gibt's ja diese Ressourcen die wir haben und sagen Ich gehe mal in den Wald.

00:02:38: Das ist meine Ressource.

00:02:39: Das beruhigt mich immer oder was auch immer dein Erleben mit dieser Ressauce sein mag und dann schaffst du es vor die Tür.

00:02:52: Na ja, irgendwie verändert sich der Zustand trotzdem gerade nicht.

00:02:55: Und genau darum geht es heute!

00:02:57: Was ist da wirklich los?

00:03:00: Worum geht es da?

00:03:02: und diese sensationelle Frage die mir gestellt wurde, die ich im Continuum Podcast aufgenommen und beantwortet habe, werde ich auch heute in dieser Podcast-Folge mit dir teilen.

00:03:17: Das heißt du hast gleich ein Cut wo ich diese Frage vorlese dann geht es ins Eingemachte und dann treffen wir uns hier noch einmal danach wieder bis gleich!

00:03:30: So und dann kommen wir jetzt zu Frage Nummer zwei.

00:03:37: Ich habe oft Probleme meine Ressourcen zu nutzen, gerade wenn ich sie am meisten bräuchte.

00:03:44: Dann bemerke ich vielleicht, dass ich Durst habe aber komme nicht oder kaum und mit großer Verzögerung in die Umsetzung.

00:03:52: Oder Ich habe Lust auf einen Tee scharfe es gerade mal mir ein Wasser zu machen oder die Ressource ergibt mir dann nicht viel.

00:04:01: Ich gehe in den Wald Aber kann Es Nicht Genießen oder fühle mich danach auch nicht anders und wäre lieber daheim geblieben?

00:04:09: Oder ich trinke Den tee und erlöst nichts in mir aus Oder ich bräuchte Korregulation und scharf es nicht den Telefon höherein die Hand zu nehmen, weil ich absolut keine Lust habe mit jemandem zu sprechen oder jemandem schreiben.

00:04:23: Warum ist das so?

00:04:25: Wenn es mir gut geht mache ich das alles gerne und es bereitet mir Freude!

00:04:31: Dann koche ich mir gern etwas Gesundes und wenn ich es am meisten bräuche weiß ich nicht mal was ich essen soll auf was ich Lust habe.

00:04:40: Oft vergesse ich dann auch zu essen, weil ich gar keinen Hunger empfinden habe und merke die Unterzuckerung erst am Kopfschmerzen oder Gereizheit oder Flauengefühl im Bauch aber nicht an einem Hungergefühl.

00:04:52: Warum ist das so?

00:04:53: Und warum komme ich schwer in die Umsetzung selbst wenn ich es bemerke zum Beispiel beim Durst?

00:05:05: Ja!

00:05:06: Das ist Glaube ich tatsächlich ein Erleben, dass so viele Menschen kennen.

00:05:19: Also nochmal vielen Dank, dass du sie gestellt hast und ich werde das jetzt ganz aufrollen und bisschen vom grundsätzlichen und groben ins kleinere gehen.

00:05:34: damit wirklich, damit es wirklich Sinn macht okay?

00:05:39: also fangen wir ganz grundsätzlich an Du hast ein autonomes Nervensystem und autonom bedeutet, es läuft ohne dein Zutun.

00:05:50: Es regelt Herzschlagatmung, Verdauung, nie Rentätigkeiten – das ist das, warum wir nicht überlegen müssen.

00:05:58: Filtriere ich jetzt mein Blut oder nicht?

00:06:00: Ja, es passiert einfach!

00:06:02: Und vor allem aber was das autonome Nervensystem auch macht, es trifft ständig eine Entscheidung die alles andere beeinflusst in unserem Leben und zwar bin ich gerade sicher oder nicht.

00:06:18: Das müssen wir seit immer scannen, weil wir natürlich unser Überleben sichern wollen!

00:06:26: Und je nachdem was das autonome Nervensystem sozusagen entscheidet bist du im... in einem von drei grundlegenden Zuständen und jetzt muss ich direkt meine Aussage auch wieder revidieren, weil wir sind nie nur in einem Zustand.

00:06:45: Wir sind immer an einem Mischmasch.

00:06:47: Ja, wir haben den ersten Zustand von Präsenz- und Offenheit diesen ganz tollen ventralen Vargus.

00:06:57: aber ventraler Vargus bedeutet nicht nur dass sich im dass ich hundert Prozent da bin.

00:07:05: Ja, ich will ja auch ein Teil von dem Sympathikus haben diesen Zustand für Mobilisierung der ja auch Kampf- und Fluchtreaktion machen kann.

00:07:14: Ich möchte aber ein bisschen davon haben!

00:07:16: Ich brauche das damit ich eben aufstehen kann um mir einen Tee zu kochen oder ich brauche dass damit ich durch den Wald laufen kann.

00:07:24: Das heißt wir sind nie nur in einem Zustand Und während ich das tue, möchte ich gleichzeitig dass mein Körper total gechillt ist.

00:07:33: Ja,

00:07:34: d.h.,

00:07:34: ich brauche auch diesen Resnourishment Digestzustand und diese drei Zustände übrigens Ventralavagus ein bisschen von dem Sympathikos Ein bisschen Rest-Digest Repair also der Dorsalavagus Low Tone für denjenigen von euch die an Freeselectures noch nicht gehört haben.

00:07:57: Schau da unbedingt rein, dann gehe ich wirklich ausführlich darauf ein.

00:08:01: Diese drei Zustände wenn die zusammen in Sync sind das ist das was ein reguliertes Nervensystem ausmacht und eigentlich ist es das was wir immer haben sollten.

00:08:14: Wenn wir uns aber unsicher fühlen wenn das Nervensystem nicht so wired ist Dann haben wir im Vordergrund entweder viel zuviel Mobilisierung Oder aber auch diesen Shutdown.

00:08:27: Und darüber werde ich jetzt gleich sprechen, weil das was du beschreibst hat sehr viel mit dem Dorsalen-Vagus den Hightone zu tun.

00:08:38: Der Dorsale-Vagus hat Low Tone, das ist dieses Rest and Just Repair oder High Tone und das ist dann dieses Shutdown, ja, Kollaps!

00:08:48: Und nochmal dass es der um den es heute grundsätzlich geht, diese Abschaltung Denn das ist eigentlich die älteste Überlebensraktion.

00:08:56: Evolutionär, auch älter als Kampf und Flucht.

00:09:00: Wobei – ja, das finde ich jetzt auch sekundär – wenn es zu viel ist oder wenn der System irgendwann gelernt hat, dass Handeln nichts bringt, fährt der Körper komplett runter.

00:09:13: Das ist das was wir kennen von Tieren, die sich totstellen.

00:09:16: Oder aber auch man kann sagen auf die heutige digitale Welt übertragen wie so ein Computer im Energiesparmodus.

00:09:25: Kennt ihr das, wenn man am Rechner oder am Laptop was machen will und da hängt er so?

00:09:29: Und man klickt irgendwie eine App oder eine Seite einen Button, irgendwie fünfzehn Mal und dann passiert nichts, da kriegt man die Vollkrise Genau!

00:09:38: Das heißt der Rechler läuft ja noch aber der ist nicht wirklich anwesend Der interagiert nicht so richtig.

00:09:46: Und genau das ist der Zustand in dem Indem das Glas oder der Wasserkessel in Reichweite steht, aber man sich nicht bewegen kann sozusagen.

00:10:01: So!

00:10:01: Lass uns jetzt ein bisschen konkreter werden.

00:10:05: Warum?

00:10:05: Oder ich würde das erstmal damit beantworten warum kommen Hunger und Durst dann nicht an?

00:10:13: Und das ist das worüber wir auch sehr häufig schon gesprochen haben Und zwar um die Fähigkeit, die wir Interozeption nennen.

00:10:23: Die Interozeption ist die Fährigkeit innere Körpersignale wahrzunehmen.

00:10:29: Ja, Hunger, Durst, Erschöpfung, Wärme ein Kribbeln, ein Wärmegefühl im Bauch oder in den Brust und es klingt so total selbstverständlich.

00:10:40: natürlich sollen wir das ja alle empfinden Ja, aber es ist überhaupt nicht selbstverständlich weil Interozeption ist keine fixe Fähigkeit.

00:10:51: Die ist nicht einfach da sondern sie ist abhängig davon wie sicher das Nervensystem gerade ist und Sie wird dadurch geformt was wir früher erlebt haben.

00:11:04: Das ist ganz wichtig!

00:11:06: Und wenn der Mensch nämlich früh lernt Durch die körperliche Erfahrung vor allem denkt er an ein Säugling, an ein Baby.

00:11:15: Das Baby macht sich keine Gedanken in dem Sinne es hat nur eine körperliche Erfahrung und das macht vielleicht die Erfahrungen meine Bedürfnisse nicht sicher.

00:11:27: Mein Hunger führt nicht zuverlässig zum Essensaufnahme.

00:11:32: Ja, das ist das ganz tragische wenn man Babys nach Uhr stillt oder wo man früher Babys den Mamas weggenommen hat auf der Station und hat dann nur nach Uhr irgendwie die Flasche gegeben Dann ist es so ich habe da einen Signal aber darauf erfolgt ja kein Feedback Und dann ist es maximal verwirrend für das System.

00:11:57: kann ich dem Gefühl, was ich da habe auch nicht so richtig vertrauen.

00:12:02: Ja?

00:12:02: Oder eben mein Schmerz führt nicht dazu dass sich getröstet werde die Nähe ist nicht verlässlich da.

00:12:10: und was der Körper dann also machen wird das ist super pragmatisch!

00:12:17: Ich wiederhole mich damit auch immer wieder einfach das Nervensystem ist so banal und so pragmatig in der Funktionalität.

00:12:28: Was das System dann machen wird, ist es dreht die Lautstärke könnten wir sagen der inneren Signale runter.

00:12:36: Ja?

00:12:38: Wenn ich hier eine Metaphe und das kommt mir gerade so spontan nehmen wollen würde wäre ein Radio dein Körper sendet die ganze Zeit irgendwie einen Signal ja Ich habe Hunger, ich habe Hunger!

00:12:48: Ich habe Durst oder ich bin müde aber da gibt es irgendwie kein Empfänger.

00:13:00: Oder aber auch diese Signale sind irgendwie stören, sie werden nicht beantwortet.

00:13:05: Und dann drehen wir das also runter.

00:13:08: Warum?

00:13:09: Weil das ständige Send in Kraft kostet und wenn ich merke mein... Das hat überhaupt gar keinen Zweck!

00:13:15: Dann soll ich ja meine Energie nicht verpuffern.

00:13:18: Ja, und so merken wir irgendwann die Unterzuckerung.

00:13:22: Und das kennen wir so gut wenn du zehn Stunden in deinem Flow bist und vergiss zu essen, vergisst zu trinken, vergiss aufs Klo zu gehen.

00:13:31: Super viele in besonderen High Performance Bereichen sagen, okay ja das ist wie ein voll in der Zone.

00:13:41: Ja?

00:13:41: Das wird so gehypt!

00:13:43: Man ist jetzt so voll im Flow und ich kicke jetzt voll den Download von oben... ...und ich vergesse alles um mich herum like honey.

00:13:51: no that's not flow, that's survival.

00:13:55: Und das ist genau so der Punkt dass dann diese Kopfschmerzen die kommen kommen nicht aus als Gefühl vom Hunger oder eine Gereiztheit, die wir auf einmal haben.

00:14:08: Die kommen aus dem Nichts!

00:14:10: Da sind dann... ...die Notsignale.

00:14:14: Warum brauche ich diese Notsigna?

00:14:15: Weil irgendwann merkt der Körper alter Schwede Ich habe ein Bedürfnis und er wird nicht gehört.

00:14:22: Das heißt, ich muss lauter werden um irgendwie da durchzukommen.

00:14:27: Aber dieses leise, dieses frühe Signal Oh, ich hörte jetzt gerne bitte was zu essen.

00:14:34: Das hören wir nicht!

00:14:37: Ja?

00:14:38: Weil es einfach über lange Zeit weggelernt wurde.

00:14:42: Also ich hoffe dass das ein Teil der Frage schon beantwortet warum... Warum das so ist.

00:14:48: Das war ja deine Frage.

00:14:50: Warum ist es so, dass sich das erst zu spät merke?

00:14:55: Die Interozeption wird runter gedreht, entwicklungsbedingt und dann irgendwann muss der Körper aber aber Bescheid sagen, ja und das macht es bei diese Notsignale.

00:15:08: Und dann haben wir noch den Teil der meiner persönlichen Meinung nach auf jeden Fall sehr frustrierend sein kann vielleicht sogar das Frustrierenste von allem Und zwar, wenn wir dann doch das Richtige tun.

00:15:25: Ja?

00:15:26: In deiner Frage steht es ja auch... Du gehst in den Wald, du kochst dir einen Tee,... ...du weißt was helfen könnte, was helfen sollte und dann passiert aber nichts.

00:15:39: Vielleicht gehst du durch den Wald und mein Lieblingsgeruch auf der ganzen Welt ist diese feuchte Erde im Wald.

00:15:47: Alleine bin ich hier so drüber spreche!

00:15:48: Das ist so nourishing und so grounding und so wunderschön.

00:15:53: Und dann stellst du dem mal vor, du gehst in den Wald.

00:15:57: Du stehst zwischen den Bäumen oder die Luft riecht nach Harz.

00:16:01: Harz ist ja auch noch mein Favourite auf jeden Fall und... ...und du riechst das ja nicht!

00:16:08: Oder es kommt bei dir so gar nicht an?

00:16:10: Es berührt dich überhaupt nicht.

00:16:13: Du bist-, du machst was aber du kannst dich gar nicht connecten.

00:16:17: Es geht bei dem Bei den Ressourcen geht es eigentlich überhaupt nicht darum, was wir tun.

00:16:25: Sondern bringt es mich ein bisschen mehr in die Verbundenheit mit dem hier und jetzt und mit mir selber.

00:16:32: Und das ist genauso der frustrierende Teil wo du dann sagst, wo das bringt immer irgendwie nix?

00:16:39: Warum ist das so?

00:16:43: Weil... Da muss ich an meine Bioschemi-Vorlesung denken!

00:16:48: Ressoursen brauchen zwei Dinge Sie brauchen einen Angebot Also sie sind ein Angebot und sie brauchen einen Empfänger.

00:16:55: Das ist das, was wir lernen.

00:16:56: Es gibt einen Hormon und damit dieser Hormonen wirken kann, braucht er einen Rezeptor an der Zelle.

00:17:02: Jetzt stell dir mal vor, wir schütten irgendwelche Hormone aus aber es gibt nichts um das zu empfangen keine Rezeptoren.

00:17:09: oder denkt man sich ja toll?

00:17:10: Was soll ich denn damit ich das hier nutzlos für mich dann?

00:17:13: Ja, wie dein Wald ist dann das Angebot.

00:17:18: Und dann kommst du aber irgendwie, läufst du da durch und denkst ja toll, wär ich lieber zu Hause geblieben.

00:17:23: Und der Grund warum das Angebot nicht ankommt ist, weil wenn das Nervensystem in diesem Dorsalen Shutdown ist... Dann landet das Hormon des Angebots, dein Wald an die Oberfläche sozusagen!

00:17:41: Ja, und die ist gerade geschlossen.

00:17:45: Man könnte eine andere Metapher dafür nehmen und könnte sagen dass die Türen zu sind – zu dir!

00:17:53: Zu deiner Innenwelt.

00:17:55: Und wenn die Türe zu sind dann kommen zwar schlechte Dinge nicht rein und das ist ziemlich cool aber die guten Dinge auch nicht.

00:18:05: Ja und dabei geht es darum, dass unser Nervensystem in dem Moment einfach nicht checkt.

00:18:11: Dass ist jetzt sicher genug.

00:18:12: ist diese Tür aufzumachen sozusagen ja.

00:18:18: Und was dann oft passiert?

00:18:20: und das ist so cool, dass du diese Frage gestellt hast weil wir dann ganz oft dazu tendieren zu sagen Jetzt mach ich schon etwas für mich und auch das führt zu nichts Und dann fühlt sich das so ein bisschen an, als ob wir selbst das nicht auf die Reihe kriegen würden oder wir kaputt wären und dann ist es irgendwie wie so'n Teufelskreis der sich verstärkt.

00:18:49: Ja weil das ist super Schmerz hat sich zu helfen versuchen und zu spüren dass das nicht klappt.

00:18:55: ja und die Tendenz dann ist sich noch weiter zurückzuziehen Und deswegen hoffe ich sehr, dass dieser Educational-Teil schon sehr helfen kann und dazu beitragen kann, das du verstehst.

00:19:10: Ah!

00:19:11: Okay es ist jetzt nicht so, dass irgendwie irgendwas in mir funktioniert nicht, irgendwas stimmt nicht, was mache ich falsch?

00:19:20: Jetzt habe ich das doch geschafft, ja vor die Tür zu gehen.

00:19:24: Sondern einfach dass du verstehst es im Moment in dem Zustand, indem sich das Nervensystem gerade befindet ist wirklich wie so.

00:19:31: die Tür ist einfach zu und da kommt das Gute auch nicht rein und das heißt Es fehlt gerade ein bisschen noch Die Sicherheit.

00:19:41: Ja Also das ist der eine Teil.

00:19:45: warum Helfen die Ressourcen nicht?

00:19:48: Und dann haben wir noch einen Teil deiner Frage.

00:19:52: Du hast so geil die Frage.

00:19:53: Vielen Dank dafür!

00:19:56: Warum?

00:19:58: Genau, warum zwischen Wissen... Ich weiß ich müsste jetzt den Tee machen.

00:20:04: da hattest du dein Durstbeispiel auch nochmal eingefädelt das heißt diese Frage hatte ja vier Teile im Endeffekt.

00:20:13: deswegen gehe ich zurück zu dem Durst.

00:20:17: Warum?

00:20:18: Oder du weißt, dass du Durst hast und du bewegst dich ja trotzdem nicht.

00:20:21: Gehst trotzdem nicht in die Küche!

00:20:22: Du willst dir einen Tee kochen, machst das trotzdem nicht!

00:20:24: Du wirst in deinem Wald, machst es trotzdem nicht... Und hier gibt es etwas sehr Fundamentales, was ich ansprechen möchte, weil auch hier gibt's oft dieses Gefühl Boah irgendwie scheitere ich an mir selbst.

00:20:40: Warum steh' ich mir verdammte Scheiße immer im

00:20:43: Weg?!

00:20:45: Und hier müssen wir verstehen, dass Handlungen also etwas ausführen zu wollen.

00:20:51: Wie zum Beispiel sich eine Tasse Tee zu kochen oder ein Glas Wasser einzuschenken entsteht nicht im Kopf sondern im Körper.

00:20:59: der Körper ist immer zuerst Denn bevor du aufstehst um ein Glaswasser zu holen gibt es einen ganz winzigen körperlichen Impuls.

00:21:10: ja wie so die Vorbereitung von der Muskulatur?

00:21:13: Ja, eine Bewegung.

00:21:15: Alles beginnt mit einer Bewegung in uns und dieser Impuls ist aber normalerweise so schnell und so selbstverständlich dass wir ihn gar nicht merken ja?

00:21:27: Und wenn das Nervensystem aber in diesem Dorsalen Shutdown ist wird genau diese Impulse unterbrochen weil das System schlicht nicht genug Kapazität haben, um den diesen Handlungsimpuls durchzuleiten.

00:21:47: Denn stell dir mal vor die ganze verfügbare Energie gerade ist an das Überleben und den Schutz gebunden.

00:21:57: ja ich weiß noch Ich kann das so gut nachvollziehen.

00:22:00: Ich weiß noch dass war vor ungefähr Das wird jetzt zwei Jahre glaube ich sein oder weiß ich gar nicht.

00:22:09: auf jeden Fall war das Das war letztes Jahr im Sommer, gar nicht vor zwei Jahren.

00:22:19: Da saß ich mit meinem Mann im Garten, es war wunderschönes Wetter total warm und ich hatte zu damaligen Zeit eine Phase wo ich sehr viel im Freeze war weil ich sehr viele alte Dinge gerade am Aufräumen war und das hat so verdammt viel Kraft gekostet.

00:22:38: also da Und nochmal, wenn wir diese Arbeit machen da gehen wir in die Zustände manchmal rein und damit sie sich dann neu ordnen können.

00:22:45: Aber der Körper führt uns erstmal dadurch.

00:22:48: Da weiß ich wie wir auf dieser Decke saßen und ich ihn angeguckt hatte und sagte Ich muss jetzt mal in die Küche gehen um den Kindern das Essen aufzuwärmen!

00:23:02: Es fühlte sich für mich so an als ob ich gerade einen Ironman machen sollte Und ich hatte es, glaube ich, irgendwie dreimal gesagt und ich konnte mich... Ich konnte mich kaum zwingen.

00:23:17: Kaum bewegen um in die Küche zu gehen, die wirklich nicht weit weg war!

00:23:22: Weil das so ein Riesenschritt war.

00:23:26: Ja dann hat mein Mann das für mich gemacht oder dann haben wir das irgendwie zusammengemacht welcher auch gesagt habe.

00:23:31: Irgendwie tut da auch sich ein bisschen zu bewegen.

00:23:34: Tut es ja auch gut damit diese Zustand nicht verstärkt wird.

00:23:37: aber ich weiß noch dass war als ob ich ihn so einem wenn so ein Zement wäre und mich durch so eine ... so einen Sumpf bewegen musste.

00:23:52: Und das liegt dann daran, dass das System gerade wirklich alle Kraft- und alle Energie die zur Verfügung stehen sollten an dieses Überleben gebunden ist!

00:24:05: Ja, der Gedanke ist da.

00:24:07: Ich muss in die Küche und will mir irgendwie ein Glas Wasser holen aber der Körper sagt so keine Chance.

00:24:13: Stellt ihr mal vor du wärst wirklich Wenn wir nochmal an wild im Wald denken.

00:24:22: ja dieses Dieses ganz klassische fight flight freeze.

00:24:28: stell dir mal vor Du hättest gerade.

00:24:31: Oder wir nehmen den Löwen.

00:24:34: Wir nehmen eine Antilope, die gerade von einem Löwen abgehauen ist und die versteckt sich noch hinter dem Busch.

00:24:41: Und da vorne ist aber ein fließender Bach und die hat Saudurst!

00:24:46: Und dann sagt sie auch Gott ich muss auf jeden Fall was trinken und ihr ganze System so you don't move Und der Löwe ist ja schon vor zwei Wochen weggegangen.

00:24:59: Aber das ist so derselbe Mechanismus und Tiere haben das natürlich nicht, weil sie diesen Neocortex nicht haben, der die Impulse unterdrücken kann.

00:25:07: Der Mensch hat das!

00:25:09: Also auch da hoffentlich die Erklärung dass es hier gar nicht um den Willen oder um Schwachsein geht sondern die Energie reicht einfach für sowas, für einen Handlungsimpuls nicht mehr aus.

00:25:20: Und jetzt möchte ich aber diese Frage trotzdem mit etwas Praktischen beenden, weil was könnte da wirklich helfen?

00:25:31: Und die einfachste Antwort wäre, Entwicklungsbiologisch begründet ein anderer Mensch.

00:25:40: Das heißt wenn wir zu Hause nicht alleine sind ja wäre das Richtig cool, wenn da gerade jemand da ist, der vielleicht verfügbar ist.

00:25:48: So wie für mich damals mein Mann, der mit mir auf dieser Decke saß und meinte hey what's up?

00:25:54: Und ich so, boah ich kann das nicht!

00:25:56: Ich kann grad nicht!

00:25:59: Das heißt ein Baby warum... Warum ist nochmal ein anderer Mensch so wichtig?

00:26:04: Das Baby reguliert.

00:26:05: ein Baby Ein baby, ein menschliches Baby, reguliert sich nicht alleine.

00:26:09: Das lernt es gar nicht.

00:26:11: Das wissen wir alle gehe ich nicht darauf ein.

00:26:16: Die Korregulation, die uns aus dieser Erstarung... ...die könnte vielleicht helfen.

00:26:22: Also das wäre so Plan A eigentlich!

00:26:24: Das ist der ursprüngliche Weg sozusagen und oft fehlte uns leider die ausreichende Korregulationen und deswegen fehlt uns diese Grundlage sehr häufig.

00:26:35: Ja?

00:26:36: Die fehlt erstmal nicht für immer, das können wir aufbauen.

00:26:40: Aber sie erklärt und deswegen spreche ich gerade noch ganz kurz darüber warum Selbstregulation so schwer ist, wenn es darauf ankommt.

00:26:49: Weil das System versucht etwas zu tun, dass es nie wirklich gelernt hat.

00:26:54: und das ist aber der Paradox denn genau in diesem Moment wo Co-Regulation am nötigsten wäre kann das System sie am schwersten zulassen.

00:27:02: Und das ist das was wir auch machen.

00:27:04: Wenn wir merken uns geht's nicht gut nach einem langen Arbeitstag oder Wir hatten irgendwie wirklich eine schwere Phase oder der Partner war gerade weg, irgendwie auf Geschäftsweise oder was auch immer und dann wollen wir eigentlich einfach nur in den Arm genommen werden und merken, wo so wie ich jetzt grad bin kann ich ja gar nicht hin.

00:27:26: Ja also wo wir eigentlich Kontakt wollen aber irgendwie die nicht aushalten können.

00:27:32: Und das ist bei dir in deiner Frage auch ganz klar.

00:27:35: das was du mit dem Telefon auch gesagt hast.

00:27:37: Kann ich irgendwie Ein niedliches Brickhärt.

00:27:42: Und auch das bezieht sich noch nicht der Löwe, sondern der Löw war die Art der Verbindung, die wir bekommen oder nicht bekommen haben und Die Verbindung war nicht immer sicher.

00:27:55: ich kann wenn ich alleine bleibe dass ist kontrollierbarer okay so Das heißt Korregulation, wenn sie nicht da ist.

00:28:06: Wenn das nicht möglich ist ja und manchmal kann es auch so was sein wie eine vertraute Stimme im Hintergrund.

00:28:18: Das heißt für diejenigen von euch die in meiner Welt unterwegs sind, dass kann wirklich ein Podcast sein oder das kann einer unserer Sitzungen aus Origins sein.

00:28:29: Nicht um irgendwas unbedingt zu bewirken sondern Das Nervensystem kennt meine Stimme schon.

00:28:35: Du assoziierst mit mir ein gewisses Level an Safety hoffentlich, wenn ich eine gute Arbeit gemacht habe und das kann auch schon helfen weil da etwas Vertrautes ist was nicht so gefährlich ist.

00:28:49: Was da auch super gut helfen kann sind wirklich Tiere wenn wir Pets haben wenn wir Haustiere haben Wenn wir Wenn wir anfangen würden zu singen.

00:29:02: Ganz oft ist uns da gar nicht nach Singen, nach Summen und nichts was mit Stimmen related ist.

00:29:11: aber warum das hilft es weil das immer so ein bisschen die unseren Kehlkopf unsere Voice Box anregt und das bedeutet dass holt uns so ein bischen in diesen ventralen Vargus rein so ein Bisschen in die Verbindung sozusagen.

00:29:26: Was da aber auch sehr gut helfen kann, ist wirklich passiv sau-lustige Tiervideos aufzunehmen.

00:29:34: Also Aufzunehm im Sinne von in sein System, in unser System aufzunäben.

00:29:40: Weil dann müssen wir vielleicht lachen!

00:29:42: Ja und nicht im Sinne... Hier ist es mir auch wichtig, dass das geht nicht darum, dass wir hier in dem Moment so beipassen sondern wir nehmen wahr, ich bin gerade hier in diesem Zustand und diesen Weg daraus gibt es grade einfach gar nicht.

00:29:57: Und ich arbeite schon an meiner Inner Safety Ich arbeite mit Isar, mit jemand anderem... ...und ich arbeide an dieser grundsätzlichen Inner Safety und an meinem Rewiring.

00:30:07: Aber für jetzt und heute wie kann ich mir helfen?

00:30:09: Darüber habe ich übrigens auch eine Podcastfolge aufgenommen, wann Resourcen wirklich sinnvoll sind.

00:30:15: Die kann ich auf jeden Fall nochmal empfehlen.

00:30:20: Und das heißt, da können wir uns helfen indem wir diesen ventralen Vagus so ein bisschen anregen.

00:30:27: Ja?

00:30:28: Das ist die eine Schiene wo man versuchen kann erstmal aus diesem krassen Kollaps aus dem Shutdown rauszukommen.

00:30:39: aber wenn das gerade auch zu viel ist dann kann man noch kleiner anfangen.

00:30:43: ja kann ich die Füße auf den Boden ein bisschen wahrnehmen den Kontakt ganz häufig auch so die Frage nach Temperatur und da geht es nur um das Wahrnehmen.

00:30:56: Ja?

00:30:57: Weil de Boden antwortet immer, ich bin jetzt hier!

00:31:02: De Boden ist immer da und der antwortete Ich Bin Jetzt Hier Unter Deinen Füßen Da Ist Etwas Wo Du Drauf Ablegen Kannst.

00:31:12: ja Dann Was Auch Helfen Kann Es Diese Orientierung Im Raum Das Übe Ich auch Immer Wieder zum Einstieg in meinen Gruppenräumen, ganz wie diese coole, coolen praktischen Sachen die wirklich funktionieren.

00:31:29: Hat mir auch ein So-Prism gemacht.

00:31:31: das war auch eine Kurs von mir.

00:31:34: also wirklich die Orientierung, Connection mit dem hier und jetzt mit der Umgebung.

00:31:42: Wärme Das kann ich erzeugen, indem ich meine Hände reibe.

00:31:47: Das hat ja auch ein bisschen was mit Bewegung zu tun.

00:31:50: das kann ja auch so ein bisschen helfen wenn wir nochmal an die Antelope dahinter dem Busch irgendwie denken und sie richtig, richtig Angst hat.

00:32:01: Dann würden wir nicht hingehen und sie volle Lolle in das Wasser jetzt reinschupsen oder auch hundert Meter schieben und sagen you have to get in there!

00:32:09: Sondern dann würde sie vielleicht sich trauen so ein bisschen anfangen in ihrem Raum, da wo sie sich gerade sicher fühlt, anfangen ein bisschen zu bewegen und zu ertasten.

00:32:21: Na ja könnte ich meinen Ruf ein bisschen weiter ausstrecken?

00:32:26: Ja, das heißt ein bisschen kleinere Bewegung mit kleineren Bewegungen anfangen.

00:32:32: Schulterrollen, ja?

00:32:34: Weil jede Bewegung sagt dem eingefrorenen System ich bin nicht tot!

00:32:42: Das ist ganz wichtig.

00:32:45: Jede kleine Bewegung sagen die in dem Moment im System Ich Bin Nicht Tot und der System denkt es aber dann oder hat total die Angst davor.

00:32:56: Ja?

00:32:58: Das heißt da Ich kann mich bewegen, ich bin noch hier.

00:33:02: Das sind so kleinere Dinge die ich machen würde bevor ich mir dann eine Tasse Tee irgendwann machen kann.

00:33:09: Ja?

00:33:11: Wenn wir das Handy zur Hand haben und es hat die meisten immer ganz bei sich... What's the easiest?

00:33:18: Ja, kann ich mir irgendwie ein lustiges Tiervideo angucken.

00:33:21: Kann ich dann anfangen mein Kopf wenn ich einen Video geguckt habe und vielleicht lachen konnte?

00:33:26: ist es mir jetzt möglich mich in dem Raum umzusehen?

00:33:29: indem ich gerade sitze mache ich gerade voll mitwählen während ich das anspreche.

00:33:34: ja also dieses orienting in die connection to the environment weil da sagt unserem nervensystem ach guck mal ich sitze hier gerade in meinem Wohnzimmer.

00:33:43: heute is der dreizehnte Mai Und hier gerade bin ich sicher und kann meine Beine fühlen.

00:33:51: Ich kann sie so ein bisschen rein drücken, tiefer schöner propräzeptiver Druck und mein Haut ein bisschen wärmer.

00:33:59: vielleicht ja oder ich habe gerade gelacht und spüre das noch an meinen Bäckchen.

00:34:03: also das hört sich so unfassbar banal an.

00:34:05: da sind aber die größten Schiffs weil diese klein sind und dass überfordert überforderte System nicht noch zusätzlich in die Überforderung bringen, sodass ich dann vielleicht aufstehen kann und ein paar Schritte machen kann in Richtung Küche und sage so jetzt aber.

00:34:25: Ja und so können wir slowly but surely aus dieser Erstarrung ein bisschen rausgehen ja?

00:34:32: So!

00:34:32: Ich hoffe sehr dass das geholfen hat all diese Fragen zuzuordnen.

00:34:44: Da war jetzt viel drin.

00:34:46: und nochmal, ich glaube eine der wichtigsten Sachen ist wirklich dieses Reframing von.

00:34:53: Ich muss das jetzt irgendwie durchbrechen mit voller Lolle!

00:34:57: Ich muss diese Antilope da irgendwie so rauskriegen sondern immer und immer mal wieder die Erinnerung von kleiner langsamer und noch kleiner, und noch langsamer.

00:35:11: Wir denken wie machen es eher?

00:35:14: Und nach und nach mit grundsätzlicher Nähr-Safety in dem System wird das Thema von Bedürfnis-Erfühlung, Bedürfsspüren, Interozeption... Das wird dann alles so selbstverständlich einfach weil wir die Bereiche im unserem Nervensystem Neu rewired haben, die nie eine Chance hatten überhaupt wired zu werden weil die richtige Erfahrung gefehlt hat.

00:35:42: Ja?

00:35:43: All right!

00:35:48: Ja und vielleicht hast du es jetzt gemerkt bei der Antwort auf diese Frage genau in diesen Momenten In den kleinen Momenten nicht in den großen Krisen In den Momenten, wo deine Küche in zehn Schritten erreichbar ist und dein Glas in Reichweite steht und du dich nicht bewegst.

00:36:22: Wo du alles Mögliche für dich tust und es nicht wirklich landet.

00:36:28: Wo dein Körper lieber ins Shutdown geht als die Ruhe zu erreichen.

00:36:37: Darin werden Die Dinge sichtbar, die uns geprägt haben.

00:36:43: In diesen kleinen banalen Alltagstingen und das was mir super wichtig ist dir hier noch mitzugeben Es ist nicht so dass du so bist.

00:36:59: Ich finde es großartig, dass wir durch die persönliche Weiterentwicklungsszene zu mehr Selbstakzeptanz kommen und dass du auch sagen kannst, ich habe es gelernt diese Seiten an mir zu lieben.

00:37:11: Ich habe es gelernt mich zu akzeptieren.

00:37:14: Ich bin jetzt halt so und was kann ich Gutes daraus machen?

00:37:18: Like I love this Mindset!

00:37:21: Aber ganz oft ist das was wir für unsere Persönlichkeit halten eigentlich eine Schutzstrategie und weil sie schon so oft in dich Wired wurde sozusagen, wissen wir überhaupt nicht dass es anders geht.

00:37:40: Dass es anders möglich ist like how would you know if it was always there?

00:37:44: How Would You Know?

00:37:46: und das was ich oder womit ich diese Podcast-Folge unbedingt beenden möchte ist dir zu sagen Das ist rewirebar Ganz lustiges Wort!

00:37:56: Das können wir neu verdraten, das können wir verändern.

00:37:59: Wir können sekundär eine ganz wunderschöne Sicherheit in uns aufbauen.

00:38:07: Und die geht aber nicht durch ein Tool oder Atemübung, oder noch einen Spaziergang.

00:38:14: Darüber gibt es noch eine Podcastfolge, wann Ressourcen sinnvoll ist.

00:38:17: das habe ich auch in dem Q&A beantwortet und diese Folge werde ich hier verlinkern.

00:38:25: auf jeden Fall Auch alles worüber ich in der Frage gesprochen hab wird unten in den Show notes verlinkt.

00:38:33: Was wir also machen müssen, ist wie müssen an die Wurzel gehen.

00:38:36: Ein Ding Ursprung dessen, wie dein Nervensystem Sicherheit gelernt oder eben nicht gelernt hat.

00:38:44: und genau das ist die Arbeit, die ich in kleinsten Gruppen in meinem Signature-Programm Origins mache.

00:38:52: Und dieser Raum ist jetzt seit dieser Woche ganz offiziell wieder eröffnet.

00:39:00: Wir machen eine zwölfwöchige Reise zueinander zu dir, wo es überhaupt nicht darum geht dass du eine Hausaufgabe mit einer Übung und ein Workbook bekommst sondern wo dein Nervensystem, wo du überhaupt nichts performen musst und einfach ankommen darfst.

00:39:23: Wo du erfahren wirst wie es ist gehalten zu werden.

00:39:32: Alles andere kannst du schon.

00:39:37: But can you be truly resting in support?

00:39:45: Kannst Du Dich wirklich anlehnen, kannst Du wirklich abgeben?

00:39:51: Wir brauchen eine neue Erfahrung.

00:39:54: also wenn Du das womit ich heute gesprochen habe auch etwas ist was Du kennst dann bedeutet dass es das Wiring in Richtung Rest gehen muss nicht shutdown rest.

00:40:06: Und dann wollen wir dich wirklich wie ein Baby pimpern, zu diesen alten Imprints zurückgehen und dir eine neue sichere Erfahrung schenken.

00:40:17: Ja?

00:40:18: Und ich würde mich wahnsinnig freuen wenn du dabei sein möchtest.

00:40:22: das wird auch die absolut letzte Origins Runde die ich dieses Jahr und insgesamt höchstwahrscheinlich anbiete.

00:40:29: also Es ist gar nicht geplant, dass es weitere Origins-Runden je geben wird.

00:40:34: Das heißt wenn du schon länger mit diesem Programm lieb eugelst, ist das jetzt der Moment ja zu sagen.

00:40:41: die erste Gruppe ist bereits komplett voll.

00:40:44: Die Plätze sind gerne gerne schnell weg.

00:40:50: von daher melde dich sehr sehr gerne entweder bei mir bei Instagram oder via E-Mail und lass uns doch gemeinsam schauen, ist das der perfekte Match für dich.

00:41:01: Ist das dein nächster Raum?

00:41:03: Und ich freue mich sehr, dich dann kennenzulernen mit dir gemeinsam zu schauen.

00:41:09: Kann nicht dir da dienen!

00:41:11: And don't wait.

00:41:14: wenn du wirklich fühlst Ich möchte, ich möchte dass für mich verändern Dann is es jetzt der richtige Moment da gemeinsam einzutauchen.

00:41:28: Ich freue mich sehr, dass du heute dabei warst.

00:41:31: Ich freue ich mich sehr dir diese Informationen dieses Wisdom hier lassen zu dürfen und ich freue mich aber umso mehr zu erleben wie du deine Essenz in einem wunderschönen Raum mit mir gemeinsam neu kennen lernen und wieder entdecken kannst!

00:41:56: Wir hören uns in meinem Postfach, in deinem Postfach und ich wünsche dir jetzt ein wunderschönes Wochenende und sage bis nächste Woche.

00:42:05: Macht's gut!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.